Dienstag, 28. September 2010

Nostalgie trifft Farbtopf

Wahrscheinlich habt ihr es alle mitbekommen, die Wies´n feierte heuer Ihren 200 Geburtstag. Anlässlich dieses Geburtstages wurde die Nostalgie Wies´n erschaffen. Eine wirklich tolle Sache, abgetrennt vom Rest, auch wurde Eintritt verlangt und nicht nur für Kinder sehr interessant. 2mal täglich gab es eine Trachtenvorführung mit Tanz, Musik und wie unten zu sehen Goiselschnalzer. In den verschiedenen Zelten gab es alte Ausstellerwägen, Handwerkszeug und die alten Zugfahrzeuge zu bestaunen. Im Tierzelt jede Menge Tier die gestreichelt werden konnten. Die alten Fahrgeschäfte sind zwar nicht so spektakulär wie die neuen, aber für die Kinder ebenso interessant und mit 1 Euro Fahrpreis geradezu ein Schnäppchen.Vor und nach dem Wies´n Besuch habe ich mich wiedermal meinen Farben gewidmet. Spukt mir doch immer noch ein Quilt fürs Wohnzimmer durch den Kopf, für den ich ein guten Braun suche. Diesmal bin ich der Sache schon ziemlich Nahe gekommen. Die Mischung Kastanie ergibt wundervolle warme Brauntöne, welche leider auf dem Foto nicht so gut rauskommen. Der dunkelste Stoff ist ebenso dunkel wie das Garn, aber durch die Sonne nicht so gut getroffen.
Die Stoffe habe ich von Hanna und Claudia zum Geburtstag bekommen, durch die Musterung schimmern sie noch vielfältiger wie normaler Satin. Wie wärs ihr beiden, soll ich Euch ein Stückchen nach Linz mitbringen ?
Die nächste Herausforderung hat mir Rita gestellt. Im November steht ein Kurs bei Ihr an, mit dem Thema Weißquilts. Warum ich dann rot färbe, ganz einfach, die Teilnehmerinnen können eine Farbe auswählen und einzelne Elemente dazu mitverwenden. Sie hat mir eine große Auswahl an Spitzen geschickt, und mir vertraut, dass ich den richtigen Ton zu ihren Stoffen färbe. Beim Schattenbild sieht man, dass der Ton ganz gut getroffen war, ein wenig schwarz oder vielleicht doch lieber Zitronengelb statt sonnengelb wären noch idealer gewesen. In Natura ist der Unterschied aber nicht so groß, als auf dem Foto, und da der Quilt zu 80 % aus weiß besteht, liegen der Stoff und die Spitze eh nicht direkt nebeneinander.

Aus dem Rest der Farbe habe ich nochmal einige Garne für mich gefärbt. Nun muss ich den Knäuel nur noch entwirren, aber dazu habe ich gerade keinen Kopf.
Ihr Lieben, hier wird es voraussichtlich die nächste Zeit sehr ruhig werden, ich hoffe ihr vergesst mich in dieser Zeit nicht. Grundlegende Renovierungsarbeiten am Haus, diverse Baustellen in der Schule und eine intensive Aufarbeitung des 3 Klass Stoffes lassen mir wenig Zeit für mein Hobby.
Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute
Birgit
P.S. Gisela wie hast du bitte den Virus in die Mail gepackt, hihi.



Dienstag, 21. September 2010

Ausgebremst

habe ich mich selbst bei meinem Hexamania Quilt. Endlich steht der Rand, die Größe etc, aber nun fehlt es am schwarzen Stoff, am Vlies und an der Rückseite. Der Schulstart und diverse andere Anschaffungen erlauben keinen Einkauf in den nächsten Wochen. Also habe ich flugs aus meiner Ufo Kiste etwas neues gezaubert. (Gut dass Frau soviele davon hat.)
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch daran, meine liebe Freundin Rita hat in Ihrer Gruppe 2010 einen Mysterie genäht, und ich habe mich angeschlossen. Eigentlich sollte noch ein Rand hier eine Borte da angenäht werden, aber es landete als Ufo in der Kiste.

In meinem Fundus fand sich noch eine weiße Decke vom Schweden, ein Vlies und dann habe ich kurzerhand entschlossen eine kleine (1,20 x 1,40 m ) Decke draus zu machen. Somit kann ich zumindest bei Steffis Ufo Aktion weiterhin mitmachen.Gequiltet wird selbstverständlich von Hand. Ich habe mich für ein weitläufiges Meander Muster entschieden, das geht schnell, man braucht nicht dabei zu denken, und es lässt sich prima im Rahmen vorzeichnen.Die nächsten Wochen heißt es allerdings das Haus ausräumen. Wir bekommen in allen Räumen neue Fenster. Ich möchte gerne alles Staubsicher zusammenstellen, dass sich hinterher die Arbeit ein wenig in Grenzen hält.
Liebe Grüße
Birgit




Montag, 13. September 2010

Ufo Abbau, ich bin wieder dabei

Es handelt sich zwar nicht unbedingt um ein Ufo, aber es könnte ganz schnell eines werden, wenn ich jetzt nicht dranbleibe. Es wird zwar eine große Herausforderung, aber dann wäre der Quilt ja für die Ausstellung beim Main Quiltfestival fertig und zum Versand bereit.
Die Randgestaltung gestaltet sich im Moment sehr schwer, mal sehen für welche Variante ich mich später entscheide. Die Entscheidung dass es eine Decke wird, ist allerdings schon gefallen, nun muss ich nur noch die richtige Größe hinbekommen.

Ein paar Details kann ich Euch später noch zeigen, allerdings nicht den fertigen Quilt, schließlich soll er zur Ausstellung. Übrigens das erste Mal, dass ich einen Quilt bei solch einem Ereignis ausstelle.

Wünsche Euch eine schöne Woche,
hier wird es nun erstmal ruhiger, geht doch Morgen die Schule wieder los, und bis alles läuft, dauert wie immer bestimmt ein paar Tage.

Birgit

Mittwoch, 8. September 2010

Eine tolle Woche

In der letzten Woche habe ich mir 2 Tage eine Auszeit genommen. Meine liebe Freundin Rita hat mich zu sich eingeladen. Am Mittwoch Mittag ging es also los, und als ich dann am Bahnhof feststellte ich kann sogar einen Zug früher nehmen, war das Chaos vor der Abfahrt vergessen. Als ich dann endlich bei Rita im Wohnzimmer saß, war alles vergessen und wir konnten endlich richtig losratschen. Das monatliche Treffen in Ihrer Gruppe war für mich sehr interessant, da sie sehr viele Frauen sind. Hier geht es nicht so verratscht zu wie bei uns, hihi.
Am Donnerstag Morgen ging es aber dann mit all den Sachen los, die wir uns so vorgenommen hatten. Als erstes standen die Schneeflocken von dem wöchtentlichen BOM der im Netz rumfliegt auf dem Programm.
Rita hatte natürlich schon wieder alles perfekt gerichtet, so dass wir gleich mit dem Sticken beginnen können. Kurz darauf hat sie mir im Schnelldurchgang dieses kleine Täschchen aus einem Reststoff genäht und dabei gleich die Technik erklärt. Eigentlich meinte sie, heb es als Muster auf, es passt nicht so toll, wir haben nicht sauber genug zugeschnitten. Pustekuchen, ich habe es gleich noch mit einem Schneeflöckchen verziert und jetzt habe ich es immer bei meinen Minis liegen.
Auch bin ich ein gutes Stück bei meiner Hexamania weitergekommen. Endlich habe ich mich für ein Layout entschieden. Der fehlende Block wird noch in lila genäht. Den fertigen Quilt werde ich aber erst im nächsten Jahr zeigen können, da die Organisatoren vom Main Quiltfest gerne die Hexamania Quilts der beiden Online Kurse ausstellen möchten. Eines weiß ich, so kunterbunt werde ich so schnell nicht mehr nähen, es ist sehr schwer am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Am Donnerstag Abend kamen dann ein paar Freundinnen von Rita zum ratschen und Nähen. Unter anderem auch Ulrike, aber davon später noch mehr.
Der Freitag Vormittag war dann zum Abschluss nochmal mit ratschen und zeigen wunderschön. Am Nachmittag haben meine 3 Männer den Weg ins schöne Vaihingen / Enz gefunden. Zusammen sind wir ins benachbarte Dorf gefahren, wo es ein tolles Bonbon Museum mit Verkauf gibt. Mmmh lecker kann ich Euch sagen.
Hier erklärt Rita gerade Sebastian wie die Bonbons in die Tüte kommen.

Am Samstag Vormittag haben wir dann bei tollem Wetter einen Stadtbummel gemacht, lecker bei einem Griechen zu Mittag gegessen und uns von Rita noch mit einem Ratsch verabschiedet. Schade dass die Zeit so schnell vergangen ist.

So nun ging es aber zu dem Teil, worauf sich die Jungs schon lange gefreut haben. Bei "ratschenden Nähtanten" zu sitzen war keine Motivation den Ausflug nach Vaihingen mitzumachen.
Könnt Ihr erraten, wohin es am Nachmittag ging?
Bei einer Bestellung vor ein paar Monaten, kam ich mit Ulrike ins Schreiben, dass wir gerne mal einen Weinberg besichtigen würden. Das Angebot, wir sollen kommen, wenn wir Rita besuchen nahmen wir sehr gerne an. Mit ein bischen einem schlechten Gewissen, ihnen den Samstag Nachmittag zu nehmen, kamen wir aber voll Vorfreude dann um 14 Uhr am Hof an. Klaus hat uns dann erstmal auf einen alten Traktor gesetzt und uns die Weinberge gezeigt. Der erste Stopp bedeutete Essen soviel der Magen verträgt, die Trauben waren köstlich.
Auf die Frage, woher die Farbe im Rotwein kam, hatte Klaus natürlich eine Antwort parat. Die Traube kurz im Mund zerdrücken, später dann die Haut ganz intensiv kauen. Das Ergebnis könnte ihr oben bewundern.
Durch diese wunderschönen Weinberge ging unsere Reise. Das wieso, weshalb, warum hat uns Klaus in allen Einzelheiten geduldig erklärt.
Nach der Traktorfahrt hat sich Ulrike dann zu uns gesellt, als wir ins Allerheiligste des Betriebes durften. Wirklich jede kleinste Frage der Jungs (und von uns) haben uns die Beiden geduldig erklärt.
Später hat uns Ulrike dann noch mit selbstgebackenen Brezen und Hefezopf bei der Weinprobe verwöhnt. Lecker, mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.
Sogar die Kinder haben eine Einführung ins richtige Wein pobieren bekommen. Mit dem Ergebnis dass beide das Gesicht verzogen haben, sie haben lieber den eigenen Traubensaft verkostet.
Das Wochenende war leider so schnell vorbei, aber der Wein, Saft und Prosecco werden uns immer wieder daran erinnern.
Nun werden wir noch die letzte Ferienwoche genießen, schon langsam alles richten und vielleicht kann ich ja nebenbei die eine oder andere Kleinigekeit nähen.
Liebe Grüße
Birgit




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